Veranstaltung des Thüringer Wirtschaftsministeriums

15.07.2014 Das im Jahr 2012 vom Thüringer Wirtschaftsministerium initiierte Forum „Wirtschaft und Sport“ engagiert sich für eine Vertiefung der Kontakte und der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Spitzen- und Nachwuchssportlern in Thüringen.

Ziel ist es u.a., die Bekanntheit Thüringer Sportler – z.B. im Rahmen des Standortmarketings – für die Imagebildung Thüringens zu nutzen, Unterstützung bei Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche zu geben und zugleich zusätzliche Finanzierungs- und Sponsoringmöglichkeiten für den Sport zu generieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, lud das Thüringer Wirtschaftsministerium, gemeinsam mit dem Landessportbund, dem Olympiastützpunkt Thüringen sowie der Stiftung Thüringer Sporthilfe am 15.07.2014 Vertreter von Thüringer Unternehmen in die Leichtathletikhalle in Erfurt ein.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sprach Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewsky, gemeinsam mit Sportministerin Heike Taubert sowie Sportler und Unternehmern über die Potenziale, die in einer Kooperation zwischen Sport und Wirtschaft liegen. Zugleich boten sich vielfältige Gelegenheiten für Sportler und Vertreter der Wirtschaft für einen lockeren Gedankenaustausch.

Darüber hinaus bekamen die Gäste vor Ort hautnah einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Leistungssports. Der Nachmittag endete dann ebenso sportlich mit dem Besuch der Etappenankunft der Thüringenrundfahrt der Frauen vor der Erfurter Thüringenhalle.

D.A.T.

"5. Weimarer Wirtschaftsforum" diskutiert Strategien für künftige Forschungs- und Technologieförderung

Auch Thüringer Spitzensportler waren wieder mit dabei, beim abschließenden Get Together und Live Übertragung des Spiels unserer Fußball Nationalmannschaft gegen Portugal!

Die neue Förderperiode wird aus Sicht von Thüringens Wirtschaftsminister Uwe Höhn ganz im Zeichen des Themas Innovation stehen. "Bis 2020 unterstützen wir die Thüringer Unternehmen mit 400 Millionen Euro bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen", sagte Höhn heute beim "5. Weimarer Wirtschaftsforum". Das Geld stammt aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes. "Damit wollen wir nicht weniger als einen Innovationsboom in Thüringen auslösen." Das sei die Basis für weiteres Wirtschaftswachstum und gut bezahlte Beschäftigung in Thüringen. Grundlage der künftigen Förderung ist eine neue Forschungs- und Innovationsstrategie, die vor allem auf bestimmte Branchen und Technologiefelder und eine stärkere Kooperation der Unternehmen untereinander setzt. Diese Strategie stand im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung, zu der rund 500 Unternehmer, Wissenschaftler und Vertreter von Verbänden und Politik nach Weimar gekommen waren. Ziel der künftigen Förderung sei es auch, eine "Hebelwirkung" zu entfalten und die Ausgaben der Unternehmen für Forschung und Entwicklung (FuE) deutlich zu erhöhen, so der Minister weiter. So liegt der Anteil der FuE-Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt, den die Thüringer Wirtschaft aufbringt, derzeit bei rund einem Prozent - und ist damit gerade halb so hoch wie im Bundesschnitt. "Angesichts des deutlich höheren Anteils kleiner Unternehmen in Thüringen ist die Erhöhung der FuE-Ausgaben eine besondere Herausforderung", sagte Höhn. Mit seiner Innovationsstrategie werde sich Thüringen künftig daher noch stärker als bisher auf die kleinen und mittleren Betriebe konzentrieren. Neben der direkten Förderung von Forschungsvorhaben war erst in diesem Jahr die Förderung von Patentanmeldungen neu eingeführt worden. Geplant ist weiterhin die Einführung von sog. "Innovationsgutscheinen", die u.a. kreative Dienstleistungen (Design), für Prozess- und Organisationsinnovationen oder das Management von Verbundprojekten eingesetzt werden können. Verstärkt werden zudem die Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von FuE-Personal: Insgesamt stehen im Zeitraum 2014 bis 2020 allein für diese Personalförderung rund 37,5 Millionen Euro zur Verfügung (davon rund 30 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds). Der Minister verwies aber auch darauf, dass derzeit nur knapp 7,5 Prozent der Betriebe zwischen 50 und 250 und nur gut 1,2 Prozent mehr als 250 Beschäftigte haben. Neueren Untersuchungen zufolge entwickeln erst Betriebe mit mehr als 150 Mitarbeitern verstärkte Innovationsaktivitäten. "Deshalb müssen wir neben der direkten Technologieförderung auch das Größenwachstum der Thüringer Unternehmen im Blick behalten", so der Minister. Dazu habe das Wirtschaftsministerium gerade erst die Investitionsförderung - also die direkte Unterstützung von Betriebserweiterungen - neu ausgerichtet und stärker auf kleine und mittlere Unternehmen fokussiert. Mit dem "Weimarer Wirtschaftsforum" bietet das Thüringer Wirtschaftsministerium als Veranstalter seit 2010 eine Plattform für aktuelle wirtschafts- und regionalpolitische Diskussionen. In diesem Jahr konnten erneut hochkarätige Referenten gewonnen werden - darunter der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn, Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka oder der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. Reimund Neugebauer.

 

5. Weimarer Wirtschaftsforum

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Sehr geehrte Damen und Herren, 

Innovationen sind Zukunft! Diese Feststellung trifft mehr denn je für unsere globalisierte und sich sehr dynamisch entwickelnde Welt zu. Innovationen sind die Treiber unserer Wirtschaft – und damit der Generator für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.

Wenn wir auf die beachtliche Entwicklung Thüringens schauen, so ist diese eng verbunden mit seiner Innovationsfähigkeit. Thüringen hat hoch innovative Unternehmen und leistungsfähige Forschungseinrichtungen, die vielfach eng vernetzt zusammenarbeiten. Zahlreiche Unternehmen sind dabei Markt- und Technologieführer und geben somit den Schritt an. Die Voraussetzungen für eine auch weiterhin erfolgreiche Entwicklung Thüringens sind sehr gut.

Diese ist aber alles andere als ein Selbstläufer. Es ist dabei sowohl für Regionen als auch Unternehmen und Institutionen von großer Bedeutung, sich künftig noch konsequenter auf die Stärken zu konzentrieren und Spezialisierungsvorteile gezielt zu nutzen. Klar ist, dass dies eine Aufgabe ist, die konsequenterweise nur in Zusammenarbeit der Akteure – einschließlich des Staates – und auf Basis von gemeinsam getragenen Strategien erfolgreich umgesetzt werden kann. Mit der RIS 3 Thüringen, der regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen, wollen wir uns dieser Aufgabe stellen.

Kernfragen des Weimarer Wirtschaftsforums in diesem Jahr sind: Was steht hinter dem Konzept der intelligenten Spezialisierung der EU? Wie wird dieses durch Thüringen umgesetzt? Wie sieht eine Innovationsstrategie für Ostdeutschland aus? Welche Rolle spielen Innovationsnetzwerke? Was sind die zentralen Wachstumsherausforderungen für den Thüringer Mittelstand? Wie können Cluster weiterentwickelt werden?
Freuen Sie sich auf interessante Beiträge hochkarätiger Redner!

Ich lade Sie herzlich zum 5. Weimarer Wirtschaftsforum ein und versichere Ihnen: Innovation hat in Thüringen nicht nur Tradition, sondern auch Zukunft! 
 

Uwe Höhn
 

Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

01.05.2014 Die 20. Regenbogentour - zum Jubiläum zu Hause in Erfurt

 

Die Regenbogentour feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag und zwar mit einem Heimspiel in Erfurt. Aus diesem Anlass haben wir uns mit unseren Sponsoren etwas ganz besonderes ausgedacht. Die Radfahrer haben in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit auf zwei verschiedenen Routen die Landeshauptstadt zu erreichen. 1. Route führt von Stadtilm über Arnstadt nach Erfurt 2. Route führt von Mühlhausen über Bad Langensalza nach Erfurt Begleitet wird unsere Radtour von einer Motorradstaffel der Thüringer Polizei, dem DRK Kreisverband Erfurt, einem Reparaturfahrzeug sowie unserem amerikanischen Schoolbus. Auch der Regenbogenexpress fährt auf beiden Routen nach Erfurt, dabei kommen ein Nostalgiezug mit der Dampflokomotive 41 1144 als auch ein Sonderzug mit der historischen Diesellok 219084 zum Einsatz. Die Startgebühr für die Fahrradtour beträgt für Erwachsene 12 Euro und für Kinder (6 bis 14 Jahre) 6,50 Euro. Die Hin- bzw. Rückfahrt mit den Zügen zwischen den einzelnen Startpunkten sind in der Startgebühr enthalten und natürlich sind an den Traditionszügen wieder Packwagen für die Fahrräder angehangen. Die Fahrkarten sind im Vorverkauf über die Ticketshops oder vor Ort an den Startpunkten erhältlich. Die Fahrradfahrer der Regenbogentour werden wie jedes Jahr von Sportlern des Olympiastützpunktes Thüringen begleitet, die dann in Erfurt für eine Autogrammstunde zur Verfügung stehen. Am Ziel im Erfurter Steigerwaldstadion findet dann unser traditionelles Familienfest mit vielen Attraktionen und Überraschungen statt. Für das leibliche Wohl ist mit Bratwürsten, Suppe aus der Gulaschkanone und leckerem Kuchen, gebacken von vielen fleißigen Müttern bestens gesorgt. Alle Einnahmen aus Startgebühr und Fahrkartenverkauf sind zu Gunsten unserer Elterninitiative für leukämie- und tumorerkrankte Kinder und für einen guten Zweck. Auch in diesem Jahr werden wieder verschiedene Projekte unterstützt wie z. B. die ambulante Familienbegleitung, das Geschwisterprojekt usw.

Weiter Informationen unter www.regenbogen-tour.de

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03.02.2014 Pressegespräch/ Erfurt - Höhn: Thüringen ist Land des Spitzensports

 

Neue Website soll Vernetzung zwischen Sportlern und Unternehmen stärken / Dank Sponsoring starten Schneiderheinze und Benecken in Sotschi für Thüringen

„Thüringen ist ein Land des Spitzensports“, sagte Wirtschaftsminister Uwe Höhn heute in Erfurt vier Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi. „Mit 28 von 152 Athleten kommt fast ein Fünftel der deutschen Olympiamannschaft aus Thüringen.“ Spitzenleistungen seien allerdings nur durch eine gute Unterstützung möglich.

Gemeinsam mit Sportministerin Heike Taubert stellte Höhn deshalb heute eine neue Initiative zur Stärkung von Sponsoringaktivitäten der Thüringer Wirtschaft vor. Kernstück der Initiative ist die Website www.thueringer-sportlerforum.de, unter der sich Sportler und Unternehmen aus Thüringen vorstellen und vernetzen können. „Unsere erfolgreichen und leistungsstarken Spitzensportler sind die besten Werbeträger für Thüringen“, sagte Höhn. „Dieses Sportlerforum soll ihnen Rückenwind geben, auch in Zukunft Höchstleistungen in und für Thüringen zu erbringen.“ Bereits rund 30 Sportler und 15 Unternehmer präsentieren sich auf der neuen Homepage.

Getragen wird die Sponsoring-Initiative durch das Forum „Wirtschaft und Sport“, das sich - initiiert durch das Thüringer Wirtschaftsministerium - vor knapp zwei Jahren gegründet hat.

Sportliche Erfolge haben nun einmal auch finanzielle Voraussetzungen“, sagte Höhn. Er rief die Unternehmen im Freistaat dazu auf, eine Unterstützung von Thüringer Sportlerinnen und Sportler zu prüfen. Auch mit kleinen Summen, so der Minister, könnten große Effekte erzielt werden: Der Rodler Sascha Benecken konnte mit einem Sponsoring von 30.000 Euro (15.000 durch das Wirtschaftsministerium) und das Bobteam Anja Schneiderheinze mit einem zweijährigen Sponsoring von insgesamt 20.000 Euro (durch die TTG) für Thüringen wiedergewonnen werden. Beide starten bei den Winterspielen in Sotschi für den Freistaat. „Ohne dieses Sponsoring hätte Thüringen zwei Spitzensportler und Medaillenhoffnungen weniger“, sagte Höhn.

Laut Thüringens Sozialministerin Heike Taubert hat die Landesregierung in den vergangenen Jahren rund 28 Millionen Euro Landessportfördermittel in Erhalt und Ausbau der sportlichen Infrastruktur Oberhofs investiert. „Allein für die Rennschlitten- und Bobbahn wurden rund sieben Millionen Euro bereitgestellt. Die sportlichen Rahmenbedingungen in Thüringen stimmen, aber für die Athletinnen und Athleten ist es nicht immer leicht, alle finanziellen Belastungen im Alltag zu stemmen“, sagte Taubert. Gemeinsame Kraftanstrengungen von Wirtschaft und Politik wie für Anja Schneiderheinze und Sascha Benecken seien deshalb nötig und wichtig.

Mit der Webseite www.thueringer-sportlerforum.de wurde nun eine Kommunikationsplattform aufgebaut, auf der sich Thüringer Sportlerinnen und Sportler sowie interessierte Wirtschaftsunternehmen präsentieren und unkompliziert zueinander finden können. In der Folge sollen Kooperationen entstehen und somit Win-Win-Situationen – Marketingeffekte für die Unternehmen, finanzielle Unterstützung für die Sportler – geschaffen werden. Auf der Webseite werden neben Informationen zum Projekt, News und Kontakten auch Sportlersteckbriefe Auskunft über die bisherige sportliche und berufliche Karriere der einzelnen Sportler geben. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass sich interessierte Unternehmen auf der Internetplattform präsentieren.

Hintergrund

Aktivitäten zur Unterstützung des Thüringer Spitzensports durch das Thüringer Wirtschaftsministerium:

  •  3. Februar 2014: Die Internetplattform der Thüringer Sportler geht online (www.thueringer-sportlerforum.de);
  •  Bildung einer Interessenvertretung Thüringer Sportler;
  •  Imagefilm des Thüringer Wirtschaftsministeriums mit Rene Enders (Steigerung des Bekanntheitsgrades des Sportlers, gleichzeitig imageprägende Wirkung für Thüringen);
  •  Überregionale Anzeige zum Standortmarketing „Das ist Thüringen.“ mit Medaillenmotiv;
  •  Sponsoring durch das Thüringer Wirtschaftsministerium: Bobteam Anja Schneiderheinze (über die Thüringer Tourismus GmbH) und Rodler Sascha Benecken;
  •  Aufnahme von erfolgreichen Thüringer Sportlern in die aktuelle Ausgabe des Story-Booklett (2. Auflage): Die Namen einer Reihe von erfolgreichen Thüringer Sportlern werden in der nächsten Auflage des Story-Booklett aufgeführt und somit öffentlichkeitswirksam in das Standortmarketing eingebunden
  •  Sponsoring von Sportveranstaltungen wie beispielsweise:
    • Biathlon-Weltcup Oberhof,
    • Thüringen Rundfahrt der Frauen,
    • Thüringen Rundfahrt der Männer U 23,
    • Tour de Ski in Oberhof.

Einbindung der Thüringer Spitzensportler in den jährlich stattfinden RUN Thüringer UnternehmeNslauf mit Unterstützung durch das TMWAT (Partnerschaft mit Unternehmen).

10.01.2014 – Medieninformation des Thüringer Wirtschaftsministeriums

 

Rennrodler Sascha Benecken wirbt für Thüringen Rodel-Weltcup Oberhof: Thüringer Wirtschaftsminister Uwe Höhn wünscht Benecken viel Erfolg / „Jede Medaille eines Thüringer Sportlers ist Positivwerbung für den Freistaat“ Anlässlich des am Wochenende stattfindenden Rodel-Weltcup in Oberhof drückt Wirtschaftsminister Uwe Höhn dem Rennrodler Sascha Benecken die Daumen. Der gebürtige Suhler Benecken, der in der vergangenen Saison zum Bob- und Rodelclub 1924 Ilsenburg/Harz (Sachsen-Anhalt) gewechselt war, da im Freistaat die finanzielle Unterstützung nicht mehr gesichert werden konnte, startet seit kurzem wieder für Thüringen. Ein Sponsoring über rund 30.000 Euro von der Landesregierung und von Südthüringer Unternehmen für die laufende Saison hat dies möglich gemacht. „Benecken ist ein hervorragender junger Sportler und damit ein Aushängeschild für den Freistaat“, sagte Höhn. Wie schon im Fall der Bobfahrerin Anja Schneiderheinze konnte mit diesem Sponsoring – rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi – eine der großen Medaillenhoffnungen für Thüringen zurückgewonnen werden.

Wirtschaftsminister Uwe Höhn, dessen Haus aus Marketingmitteln rund 15.000 Euro für Benecken zur Verfügung stellt, sieht im Wintersport ein wichtiges Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort und das Reiseland Thüringen. „Jede Medaille eines Thüringer Sportlers ist Positivwerbung für den Freistaat“, sagte der Minister. „Angesichts des großen, auch medialen Interesses bei internationalen Rodelwettkämpfen ist dieses Sponsoring gut angelegtes Geld.“ Als „Gegenleistung“ für die Unterstützung des Landes wird Rodel-Ass Benecken das Logo „thueringen-entdecken.de“ der Thüringer Tourismuskampagne auf Wärme-, Regen- und Sportbekleidung tragen.

Damit Thüringen auch in Zukunft für den Winter- und Spitzensport in Deutschland steht, müssen Veranstaltungen wie der Rodel- und der Biathlon-Weltcup gesichert werden. „Nur mit einem modernen Oberhof wird Thüringen den Spitzensport in Thüringen halten“, sagte Höhn. Die Modernisierung des Wintersportortes und Tourismuszentrums werde daher weiterhin ein Schwerpunkt des Thüringer Wirtschaftsministeriums sein. Insgesamt investiert das Wirtschaftsministerium rund 16,6 Millionen Euro in diese Entwicklung: Dazu zählt die Erschließung des Grenzadlers, die das Wirtschaftsministerium allein mit rund 5,4 Millionen Euro fördert. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 6,6 Millionen Euro. Auch die Errichtung des Multifunktionsgebäudes, die knapp 2 Millionen Euro kostet, fördert das Ministerium mit rund 1,1 Millionen Euro. Und die Neugestaltung der Kurparkterrassen mit einem Kostenvolumen von gut 2,4 Millionen Euro unterstützt das Ministerium mit 2,1 Millionen Euro. „Die Fortschritte in Oberhof sind sichtbar“, sagte Höhn. „Wenn das Land in die Modernisierung der Stadt investiert, werden auch private Investoren folgen.“

Um das Sponsoring von Spitzensportlern zu unterstützten, hat sich Ende 2012 beim Thüringer Wirtschaftsministerium ein Forum „Wirtschaft und Sport“ als Kommunikationsplattform für Unternehmer und Sportler gegründet, das die Zusammenarbeit beider Seiten intensivieren will. Dem Forum gehören eine Reihe von aktiven und ehemaligen Sportlern sowie ein Pool von Wirtschaftsunternehmen an; das Forum ist offen für weitere Unterstützer.

17.09.2013 – Veranstaltung zum Forum „Wirtschaft und Sport“

 

Auf Einladung von Wirtschaftsminister Matthias Machnig fand heute die zweite Veranstaltung zum Forum „Wirtschaft und Sport“ im Pullmann Hotel Am Dom in Erfurt statt. Zahlreiche Thüringer aktive und ehemalige Sportler sowie Vertreter von Thüringer Unternehmen haben an der Abendveranstaltung teilgenommen. Stellvertretend für die Thüringer Sportler stellte Vera Hohleld zum ersten Mal den anwesenden Wirtschaftsvertretern die Interessenvertretung der Thüringer Sportler vor und kündigte an, in einer im November stattfindenden Pressekonferenz dazu eine Internetpräsentation online zu stellen. Diese Homepage soll dafür gedacht sein, Sportlern und Unternehmern eine Kommunikationsplattform zu schaffen, die die Basis für eine einfache Kommunikation zwischen den Beteiligten bieten soll. Ziel der Sportler ist es, Anliegen, Anfragen oder sonstige Beiträge von Sportlern als auch von Unternehmern mit Hilfe der Internetplattform unkompliziert zu kommunizieren und auszutauschen. Der Abend bot eine gute Gelegenheit mit den Gästen ins Gespräch zu kommen, um ihre Gedanken und Wünsche zum Thema anzusprechen. Ziel von Wirtschaftsministerium und Thüringer Sportlern ist es, weitere Kontakte zu knüpfen und auszubauen. Wir würden uns ein noch größeres Interesse an Kooperationen und Zusammenarbeit mit Unternehmen wünschen. Wir danken Herrn Minister Machnig für den gelungen Abend und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit.

09.09.2013- Pressekonferenz im Thüringer Wirtschaftsministerium - Rennrodler Sascha Benecken startet künftig wieder für Thüringen

Rückkehr rechtzeitig vor Olympia-Saison dank Sponsoring von Land und Wirtschaft Ein Sponsoring über insgesamt 30.000 Euro von Landesregierung und Südthüringer Unternehmen für die laufende Saison macht es möglich: Der Rennrodler Sascha Benecken startet künftig wieder für Thüringen. Das teilten Sponsoren und Thüringer Schlitten- und Bobsportverband (TSBV) heute bei einem Pressegespräch im Thüringer Wirtschaftsministerium in Erfurt mit. Benecken war in der vergangenen Saison zu seinem Doppelpartner Toni Eggert zum Bob- und Rodelclub 1924 Ilsen-burg/Harz (Sachsen-Anhalt) gewechselt, weil in Thüringen die finanzielle Unterstützung nicht mehr gesichert werden konnte. Wie schon im Fall der Bobfahrerin Anja Schneiderheinze konnte mit dem heute bekanntgegebenen Sponsoring – rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi – eine der großen Medaillenhoffnungen für Thüringen zurückgewonnen werden. Wirtschaftsminister Matthias Machnig, dessen Haus aus Marketingmitteln rund 15.000 Euro für Benecken zur Verfügung stellt, sieht im Wintersport ein wichtiges Aushängeschild für den Wirtschaftsstandort und das Reiseland Thüringen. „Jede Medaille eines Thüringer Sportlers ist Positivwerbung für Thüringen“, sagte der Minister. „Angesichts des großen, auch medialen Interesses bei internationalen Rodelwettkämpfen ist dieses Sponsoring gut angelegtes Geld.“ Weitere rund 15.000 Euro kommen von Südthüringer Unternehmen, wie Stefan Wirtheim, Geschäftsleiter der Eschenbach Zeltbau GmbH und einer der Geldgeber mitteilte. „Erfolgreiche Sportler wie Benecken sind Imageträger für unsere Region“, sagte Wirtheim. „Wir müssen deshalb großes Interesse daran haben, sie in Thüringen zu halten. Dazu wollen wir einen Beitrag leisten.“ Als „Gegenleistung“ für die Unterstützung des Landes wird Rodel-Ass Benecken ab sofort das Logo „thueringen-entdecken.de“ der Thüringer Tourismuskampagne auf Wärme-, Regen- und Sportbekleidung tragen. Auch auf Pressekonferenzen des Sportlers kann künftig dieses Logo präsentiert werden. Außerdem verpflichtet er sich zur Unterstützung von Kommunikations- und Werbemaßnahmen der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) für den Wintertourismus. Junge Sportler, die hier in Thüringen ihre sportlichen Grundlagen gelegt haben, sollten Thüringen nicht verlassen, wenn sie die ersten Erfolge einfahren. Insofern haben die Sponsoring Aktivitäten Modellcharakter. Es muss dem Land Thüringen gelingen, die Unterstützung des Sports aus Wirtschaft und Gesellschaft heraus künftig noch besser zu organisieren. Nicht zuletzt deshalb hat sich Ende 2012 beim Thüringer Wirtschaftsministerium ein Forum „Wirtschaft und Sport“ als Kommunikationsplattform für Unternehmer und Sportler gegründet, das die Zusammenarbeit beider Seiten intensivieren will. Dem Forum gehören eine Reihe von aktiven und ehemaligen Sportlern sowie ein Pool von Wirtschaftsunternehmen an; das Forum ist offen für weitere Unterstützer.